Der deutsch-französische Study Visit beschäftigt sich mit der Frage, wie Jugendarbeit, Sport und Kultur zur Förderung gesellschaftlichen Engagements, demokratischer Teilhabe und zur Bekämpfung von Rassismus und Ausgrenzung beitragen können. Fachkräfte aus Jugendarbeit, Bildung, Soziokultur und Sport erhalten Einblicke in unterschiedliche Einrichtungen und Praxisansätze in Bourges und Umgebung. Ziel ist es, inspirierende Projekte kennenzulernen, Erfahrungen und Methoden aus der beruflichen Praxis miteinander zu vergleichen und neue Impulse für die eigene Arbeit zu gewinnen. Gleichzeitig sollen interkulturelle Kompetenzen gestärkt, deutsch-französische Partnerschaften ausgebaut und Perspektiven für zukünftige gemeinsame europäische Projekte entwickelt werden.
Methodisch verbindet der Study Visit Praxisbesuche, Fachinputs, Workshops, Begegnungen und kollegialen Austausch. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Workshop zur Bekämpfung von Gewalt, Besuche bei Einrichtungen der Jugendinformation und Jugendarbeit, Einblicke in Programme zur beruflichen und sozialen Integration durch Sport sowie ein Austausch über internationale Projekte. Ergänzt wird das Programm durch einen Vortrag zu den Werten des Olympismus und zur Mobilisierung von Akteur*innen im Sport sowie durch die Begegnung mit einem paralympischen Sportler zu Fragen von Lebensweg und Barrierefreiheit. Regelmäßige Sprachanimationen, interkulturelle Aktivitäten und eine gemeinsame Abschlussauswertung unterstützen den deutsch-französischen Austausch und die Reflexion des Gelernten.
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Sonntag 11. Oktober |
Anreise |
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Montag 12. Oktober |
Vormittag Sprachanimation, Vorstellung des Aufenthalts mit Zielen und Erwartungen sowie Besichtigung des CREPS Nachmittag Workshop zur Bekämpfung von Gewalt mit Guillaume Pichard (CREPS) Abend Interkultureller Abend |
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Dienstag 13. Oktober |
Vormittag Sprachanimation sowie Besuche im Jugend- und Informationszentrum und im Europäischen Jugendzentrum Nachmittag Besichtigung von B28 und Austausch mit den Leitungen Abend Abendessen mit den Partnerorganisationen |
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Mittwoch 14. Oktober |
Vormittag Sprachanimation sowie Besuche bei Ufolep du Cher zu Programmen der beruflichen und sozialen Integration durch Sport und bei der Ligue de l’Enseignement du Cher zu internationalen Projekten Nachmittag Besuch des Wohnheims für junge Berufstätige in Saint-Amand-Montrond Abend Interkultureller Abend |
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Donnerstag 15. Oktober |
Vormittag Sprachanimation und Vortrag des CROS zu den Werten des Olympismus, zur Mobilisierung der Akteure im Sport sowie zu Methoden und Werkzeugen Nachmittag Begegnung mit einem paralympischen Sportler: Lebensweg und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung Abend Evaluation |
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Freitag 16. Oktober |
Abreise |
Reisekosten werden gemäß den Erasmus+-Regeln bis zu einem bestimmten Höchstbetrag erstattet.
Der Erasmus+-Programmleitfaden für 2024 hat die Erstattungssätze für Reisekosten basierend auf der Entfernung aktualisiert. Die neuen Werte sind wie folgt:
| Entfernung | Green Travel (€) / Person | Nicht-Green-Travel (€) / Person |
|---|---|---|
| 10–99 km: | €56 | €28 |
| 100–499 km: | €285 | €211 |
| 500–1.999 km: | €417 | €309 |
| 2.000–2.999 km: | €535 | €395 |
| 3.000–3.999 km: | €785 | €580 |
| 4.000–7.999 km: | €1.188 (für Green Travel und nicht-Green-Travel) | |
| 8.000 km oder mehr: | €1.735 (für Green Travel und nicht-Green-Travel) | |
Du kannst die für dich geltende Entfernung mit dem Erasmus+ Distanzrechner schätzen.
Green Travel: Reisen mit emissionsarmen Verkehrsmitteln für den größten Teil der Strecke, z. B. Bus, Bahn, Fahrrad oder Fahrgemeinschaften. Bitte sieh dir den Erasmus+-Programmleitfaden für weitere Informationen an.
Internationale Trainingskurse sind Fortbildungen bzw. Weiterbildungen im Bereich der Bildungs- und Jugendarbeit. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten für Fachkräfte, Jugendleiter/innen und Freiwillige, ihre Kompetenzen im internationalen Kontext zu erweitern. Die Angebote behandeln in der Regel pädagogische Ansätze, Methoden-Entwicklung und Bildungstechniken und fördern interkulturelle Perspektiven.
Die Teilnehmenden lernen gemeinsam, tauschen sich über unterschiedliche Lehrmethoden, Ansätze der Jugendarbeit und kulturelle Besonderheiten aus. Langfristig stärken diese Programme die Fähigkeit, inklusive und wirkungsvolle Lernumgebungen gestalten.
Die Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg (EJBM) bietet regelmäßig internationale Trainingskurse in Magdeburg zu unterschiedlichen Themen und Lernzielen an.
Die Fortbildungen der EJBM richten sich vorrangig an Fachkräfte, die aktiv in der Jugendarbeit tätig sind. Auch engagierte Freiwillige aus dem Bereich sind herzlich eingeladen. Bei einer höheren Zahl von Bewerbungen als verfügbaren Plätzen erfolgt ein Auswahlverfahren.