In dieser Woche waren wir zu Gast am Europagymnasium „Walther Rathenau“ in Bitterfeld und haben gemeinsam mit der Schule sowie mehreren engagierten Partnern einen vielseitigen Europa-Projekttag umgesetzt. Insgesamt nahmen fünf siebente Klassen an dem Angebot teil, die im Rotationsprinzip verschiedene interaktive Workshops durchliefen.
Zentrales Element des Projekttages war unsere Europa-Rallye, die den Schülerinnen und Schülern auf spielerische und altersgerechte Weise europäische Themen näherbrachte. Dabei ging es nicht nur um Faktenwissen, sondern vor allem um europäische Werte, Zusammenhalt und die Frage, wie Europa das tägliche Leben junger Menschen konkret beeinflusst. Durch kooperative Aufgabenformate wurden Teamarbeit, Kommunikation und Perspektivwechsel gezielt gefördert.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Musik-Workshop mit dem Berliner Rapper Matondo. Anhand kreativer Methoden vermittelte er Inhalte zu Teamwork, Toleranz, Fairness und Kreativität und zeigte eindrucksvoll, wie kulturelle Bildung und politische Wertevermittlung miteinander verbunden werden können.
Ergänzt wurde das Programm durch einen Workshop von Marion Sängerlaub vom Verein futureins, der unter dem Motto „Demokratie leben“ stand. Hier setzten sich die Jugendlichen mit demokratischen Grundprinzipien, Mitbestimmung und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander.
Ein weiterer Workshop zur Demokratiebildung wurde durch die Stadt Bitterfeld-Wolfen unterstützt und vom Verein connect people umgesetzt. Diese Zusammenarbeit verdeutlichte, wie kommunale Akteure, Zivilgesellschaft und Bildungsarbeit erfolgreich ineinandergreifen können.
Der Projekttag leistete damit einen konkreten Beitrag zur politischen Bildung junger Menschen in Sachsen-Anhalt. Er stärkte demokratische Kompetenzen, förderte europäisches Bewusstsein und machte Beteiligung erlebbar. Gerade für das Bundesland ist diese Form der Bildungsarbeit von besonderem Wert: Sie unterstützt Schulen bei der Vermittlung zentraler Zukunftskompetenzen, fördert gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärkt die demokratische Kultur vor Ort.




