Vom 27. Juli bis zum 2. August 2025 wurde die Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg (EJBM) zu einem Ort des internationalen Austauschs, der Verständigung und der gemeinsamen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Im Rahmen einer deutsch-französisch-ukrainischen Jugendbegegnung kamen junge Menschen im Alter von 13 bis 17 Jahren zusammen, um sich mit den Themen Kinderrechte, Frieden und Menschenrechte in Europa zu beschäftigen.

Kinderrechte, Frieden und Menschenrechte stehen im Zentrum der Bildungsarbeit der EJBM – insbesondere vor dem Hintergrund von Krieg und Konflikten in Europa. Die Jugendbegegnung knüpfte direkt an diese Ausrichtung an und eröffnete den Teilnehmenden einen geschützten Raum, um ihre eigenen Perspektiven, Erfahrungen und Fragen einzubringen. Ziel war es, junge Menschen zu stärken, Vielfalt als Bereicherung zu erleben und demokratische sowie menschenrechtliche Werte im Alltag zu verankern.

Thema, Lernziele und Methoden

Unter dem Leitthema „Kinderrechte in Europa: Frieden und Menschenrechte für alle“ setzten sich die Jugendlichen mit der Bedeutung von Kinderrechten auseinander und diskutierten, warum Frieden, Respekt und Zusammenhalt heute wichtiger denn je sind. In interkulturellen Workshops, durch Sprachanimation und kreative Projekte entwickelten sie eigene Friedensvisionen und Ausdrucksformen.

Methoden wie künstlerisches Gestalten, Tanzworkshops, Stadtrallyes und interaktive Gruppenarbeiten förderten Perspektivwechsel, Teamarbeit und interkulturelles Lernen. Ziel war es, das Bewusstsein für Menschenrechte zu stärken, Selbstvertrauen aufzubauen und internationale Freundschaften über Sprach- und Ländergrenzen hinweg entstehen zu lassen.

Gemeinschaft erleben und voneinander lernen

Ein zentraler Bestandteil der Begegnung war das tägliche Zusammenleben und der intensive Austausch zwischen den Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich und der Ukraine. Gemeinsame Aktivitäten wie transkulturelle Abende, Spieleabende, eine Silent Disco oder das gemeinsame Kochen förderten Offenheit, Empathie und gegenseitigen Respekt. Durch diese Erfahrungen konnten Vorurteile abgebaut und ein gemeinsames Verständnis für ein friedliches Miteinander entwickelt werden.

Ziele und Lernergebnisse

Ziel der Jugendbegegnung war es, jungen Menschen den Austausch zu Kinderrechten, Frieden und Menschenrechten zu ermöglichen und sie in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu stärken. Die Teilnehmenden entwickelten interkulturelle Kompetenzen, stärkten ihr Selbstbewusstsein und erfuhren, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft sind.

Diese Ziele wurden erfolgreich erreicht. Die Jugendlichen beteiligten sich aktiv an den Workshops und kreativen Projekten, zeigten große Offenheit im interkulturellen Austausch und nahmen neue Impulse für ihr eigenes Engagement mit.

Die deutsch-französisch-ukrainische Jugendbegegnung in der EJBM machte deutlich, wie wichtig internationale Begegnungen für junge Menschen sind – gerade in herausfordernden Zeiten. Sie schuf Raum für Austausch, Kreativität und gemeinsames Lernen und leistete einen wertvollen Beitrag zur Stärkung von Kinderrechten, Frieden und europäischem Zusammenhalt.