Eine Stadt, zwei Länder und eine gemeinsame Geschichte: Vom 18. bis 24. Oktober 2026 kamen junge Menschen aus Deutschland und Frankreich in Magdeburg zusammen, um sich auf die Spuren der deutsch-französischen Vergangenheit der Stadt zu begeben. Bei der internationalen Jugendbegegnung „Bonjour Magdeburg!“ beschäftigten sich die Teilnehmenden mit historischen Verbindungen, entdeckten weniger bekannte Seiten der Stadtgeschichte und hielten ihre Erkenntnisse in eigenen Medienprojekten fest.
Französische Spuren in Magdeburg
Magdeburg und Frankreich verbindet mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Insbesondere die napoleonische Zeit hat ihre Spuren in der Geschichte der Stadt hinterlassen. Doch Geschichte begegnet uns nicht nur in historischen Dokumenten oder Museen, sondern auch im heutigen Stadtbild und in den Geschichten, die über Generationen weitergegeben werden.
Genau hier setzte die deutsch-französische Jugendbegegnung an. Gemeinsam erkundeten die Jugendlichen Magdeburg und beschäftigten sich mit den historischen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Dabei ging es auch um die Frage, wie Geschichte erzählt, erinnert und aus unterschiedlichen nationalen Blickwinkeln wahrgenommen wird.
Die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bot Raum für Gespräche und Diskussionen. Schließlich bedeutet Geschichte nicht für alle Menschen dasselbe – und gerade der Austausch zwischen Jugendlichen aus beiden Ländern machte es möglich, unterschiedliche Sichtweisen miteinander in Verbindung zu bringen.
Geschichte kreativ erzählen
Ein wichtiger Bestandteil der Jugendbegegnung war die kreative Medienarbeit. In eigenen Projekten konnten die Teilnehmenden das, was sie in der Stadt entdeckt hatten, kreativ aufbereiten. Ob durch Videos, Podcasts oder andere Formate: Im Mittelpunkt stand die Möglichkeit, sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen und eigene Schwerpunkte zu setzen.
So wurde aus der Beschäftigung mit der Vergangenheit eine praktische und gemeinschaftliche Aufgabe, bei der historische Recherche, kreative Ideen und die Zusammenarbeit in internationalen Gruppen zusammenkamen.
Eine Woche deutsch-französischer Austausch
Auch abseits des Programms wurde es nicht langweilig: Jeden Morgen startete die Gruppe mit einer gemeinsamen Sprachanimation in den Tag. Bei interkulturellen Abenden wurden Essen und Tänze aus beiden Ländern geteilt, während gemeinsame Brettspiele nicht nur für Spaß, sondern auch für einige sprachliche Herausforderungen sorgten. Und manchmal ging es einfach darum, sich gegenseitig die lustigsten Memes zu zeigen und zu erklären – was gar nicht immer so einfach war!
Ein großes Merci an alle Teilnehmenden und Beteiligten sowie an das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) sowie Erasmus+, welche dieses Projekt ermöglicht haben!


